Was wir
unter einem Berufungsunternehmen
verstehen
Unternehmen,
in dem Menschen mehr werden,
wer sie sind.
Manchmal spürt er eine innere Anziehungskraft. Etwas findet Resonanz in ihm, weckt Begeisterung und lässt ihn ahnen: Hier bin ich richtig. Hier werde ich lebendig.
Manchmal zeigt sich dieser Ruf als Sehnsucht oder als Unruhe, für die noch die Worte fehlen. Das Leben funktioniert – und doch spürt der Mensch, dass mehr möglich wäre.
Wir nennen diese innere Bewegung Berufung.
Diesen Ruf kann ein Mensch finden. Er eröffnet ihm einen tieferen Zugang zu seiner Identität und zu dem, was seinem Leben Sinn gibt. Er wird zu einer inneren Orientierung auf seinem eigenen Weg – auch wenn dieser Weg nicht von Anfang an feststeht.
Wer diesem Ruf folgt, kommt sich selbst näher. Und was in ihm lebendig wird, kann über ihn hinauswirken.
Aus dieser Überzeugung ist Himmelnochmal.gmbh gewachsen.
Wir sind ein Berufungsunternehmen. Wir verstärken Menschen und transformieren soziale Systeme, damit zur Geltung kommen kann, was in Menschen und Organisationen angelegt ist.
Woher dieser Ruf kommt
Himmelnochmal begann mit einer Frage, die mich seit vielen Jahren begleitet:
Was wäre möglich, wenn Menschen entdecken und leben könnten, wer sie wirklich sind?
In meiner Arbeit mit Menschen habe ich immer wieder erlebt, wie viel unter Rollen, Erwartungen und der Anstrengung, alles richtig zu machen, verborgen bleiben kann. Und was geschieht, wenn jemand dem nachgeht, was in ihm Resonanz auslöst.
Ich muss einem Menschen nicht sagen, wer er sein soll. Ich kann ihm zuhören, Fragen stellen und mit ihm nach dem Schatz suchen, den er vielleicht selbst noch nicht sieht.
Aus dieser Arbeit an Glauben, Identität und Berufung ist nach und nach auch eine Frage an Unternehmen geworden:
Welche Kultur hilft Menschen, ihren inneren Ruf zu entdecken und aus ihm heraus zu leben und zu arbeiten?
Dazu braucht es Menschen, Beziehungen und Strukturen, die dieser Entwicklung dienen. Genau deshalb arbeiten wir nicht allein mit einzelnen Menschen, sondern auch an der Kultur der Organisationen, in denen sie wirken.
Mehr über den persönlichen Ursprung dieser Arbeit erzähle ich auf himmelnochmal.ch.
Menschen haben nicht mehrere Leben.
Am Montagmorgen beginnt kein anderer Mensch als am Sonntagabend.
Du bist überall Du selbst. Deine Identität und Deine Berufung verschwinden nicht, wenn Du eine andere Aufgabe übernimmst oder einen anderen Raum betrittst. Sie prägen, wie Du als Mutter, Freund, Unternehmerin, Mitarbeitender oder Führungsperson lebst und handelst.
Wer zur Arbeit kommt, bringt seine Geschichte mit. Beziehungen und Verantwortung. Freude und Belastungen. Überzeugungen, Fragen und Sehnsucht. Vielleicht auch einen Glauben, aus dem er lebt.
Berufung endet nicht an der Unternehmenstür. Sie kann sich in der Arbeit ausdrücken, ebenso in Familie, Freundschaft, Kirche, Nachbarschaft und gesellschaftlichem Engagement. Ein Job ist deshalb nie die ganze Berufung eines Menschen. Und seine Funktion erzählt nie die ganze Geschichte darüber, wer er ist.
Für mich wurde das sehr konkret, als meine Tochter ihren ersten Kindergartentag hatte. Ich sagte einen Auftrag ab, um bei ihr zu sein. Meine Arbeit war mir wichtig. Und zugleich wusste ich:
Ich bin zuerst Papa.
Diese Erfahrung prägt bis heute, wie wir über Arbeit nachdenken. Menschen dürfen überall aus ihrer Identität und Berufung leben – auch wenn sich das je nach Beziehung, Aufgabe und Verantwortung unterschiedlich zeigt.
Integral heisst: immer ganz Du.
Wir verstehen unsere Arbeit integral.
Ein Mensch wird nicht erst dann ganz, wenn er alle Teile seines Lebens an einem Ort zusammenbringt. Er ist bereits derselbe ganze Mensch – bei der Arbeit, in seiner Familie, unter Freunden und mit seinen Fragen an Gott und das Leben.
Die Lebensräume haben unterschiedliche Aufgaben und brauchen Grenzen. Aber Identität und Berufung bleiben darin nicht zurück. Sie sind die innere Mitte, aus der ein Mensch in diesen unterschiedlichen Räumen lebt.
Ein Berufungsunternehmen achtet das. Es nimmt den ganzen Menschen ernst, ohne den ganzen Menschen für sich zu beanspruchen. Niemand schuldet seinem Arbeitgeber Einblick in sein Innerstes oder seine ganze Berufung.
Doch jeder Mensch soll mit seiner wahren Identität und seinem himmlischen Potenzial zur Geltung kommen können. Auch bei der Arbeit.
People First: Vom Menschen her gestalten.
Für uns beginnt Entwicklung beim Menschen.
Wir fragen zuerst: Wer ist da? Was lebt in diesem Menschen? Was ist ihm anvertraut? Was weckt seine Begeisterung, und wo möchte er Verantwortung übernehmen?
Von dort aus gestalten wir Rollen, Zusammenarbeit, Prozesse und Strukturen. Sie sollen Menschen und dem gemeinsamen Auftrag dienen.
Jesus brachte diese Reihenfolge mit dem Sabbat auf den Punkt: Der Sabbat ist für den Menschen da – nicht der Mensch für den Sabbat. Das ist für uns auch eine Frage an Unternehmen: Helfen unsere Regeln und Strukturen den Menschen, zu leben, zu arbeiten und Verantwortung zu tragen? Oder müssen Menschen sich ihnen so anpassen, dass sie dabei verlieren, wer sie sind?
People First bedeutet für uns deshalb mehr als eine freundliche Haltung. Es verändert, wo eine Organisation mit ihren Entscheidungen beginnt.
Zusammengerufen. Gegenseitig verstärkt. Gemeinsam wirksam.
Berufung führt einen Menschen zu sich selbst. Und sie führt ihn über sich selbst hinaus.
Menschen mit unterschiedlichen Gaben, Erfahrungen und Perspektiven begegnen einander. Sie hören aufeinander, bringen ihre eigene Stimme ein und verstärken sich gegenseitig. So wächst etwas, das keiner allein hervorbringen könnte.
Diese Bewegung nennen wir das Ekklesia-Prinzip: Menschen werden in ihrer Identität gesehen und zu einem gemeinsamen Auftrag zusammengerufen. Sie werden zu Mitwirkenden und Verbündeten. Gemeinsam übernehmen sie Verantwortung für das, was durch sie entstehen kann.
Auch ein Unternehmen hat einen inneren Ruf: ein Selbstverständnis, einen Zweck, einen Beitrag, für den es da ist. Wo Menschen ihre eigene Berufung mit diesem gemeinsamen Auftrag verbinden können, entsteht eine lebendige unternehmerische Welt.
Ihre Wirkung reicht über das Unternehmen hinaus – zu Kund, Familien, Gemeinschaften und in die Gesellschaft. Gemeinsam können Menschen ihre Welt guter machen.
Das Ekklesia-Prinzip hat für uns eine geistliche Wurzel. Jesus sprach vom Reich Gottes und machte es durch seine Begegnungen, seine Art zu führen und sein Zusammenleben mit Menschen sichtbar. Er sah Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit, richtete sie auf und lud sie ein, gemeinsam eine neue Wirklichkeit zu gestalten.
Wer die Haltung hinter dieser Arbeit vertiefen möchte, findet sie im JamUnity® Mindset.
Du darfst ganz Du werden –
und es endet nicht bei Dir.
Führung durch Sein hält das Feuer lebendig.
Eine solche Kultur beginnt bei Menschen, denen andere Menschen anvertraut sind – unabhängig von Titel oder Position.
Führung durch Sein bedeutet für uns, bei sich selbst anzukommen und aus der eigenen Identität heraus präsent zu sein. Wer seinen inneren Ruf kennt, kann anderen anders begegnen: mit Klarheit, Vertrauen und echtem Interesse an dem, was in ihnen lebt.
Darin zeigt sich eine Firekeeper-Haltung. Firekeeper halten das Feuer lebendig: in Menschen die Sehnsucht, Identität und Berufung; in Teams die Verbindung und gegenseitige Verstärkung; in Organisationen das Bewusstsein für ihren Wesenskern und ihren Auftrag.
Sie führen, indem sie Orientierung geben, Räume öffnen und Verantwortung ermöglichen. Sie helfen Menschen, ihren eigenen Ruf zu hören und ihn mit dem gemeinsamen Zweck zu verbinden.
So arbeiten wir selbst – und befähigen andere
Ein Berufungsunternehmen ist für uns kein fertiges Gütesiegel. Unser eigenes Unternehmen ist ein Ort, an dem wir diese Kultur mit den Menschen, die hier arbeiten und mitwirken, lernen und leben wollen.
Aus derselben Haltung begleiten wir andere. In der integralen Kulturentwicklung verbinden wir persönliche Entwicklung, Führung über Sein, verstärkende Teamprozesse und die bewusste Gestaltung von Organisationen.
Und weil nicht jede wertvolle Berufung bereits einen finanzierten Platz hat, möchten wir auch Menschen und Initiativen Berufung ermöglichen.
Was ruft Euch als Unternehmen?
Vielleicht spürst Du, dass in Deiner Organisation Menschen und Möglichkeiten noch nicht ganz zur Geltung kommen. Vielleicht suchst Du selbst nach einer Art zu führen, die zu Dir passt und andere stärkt. Oder Ihr fragt Euch gemeinsam, wofür Euer Unternehmen im Innersten da ist.
Wir beginnen mit Zuhören: auf die Menschen, auf das, was sie bewegt, und auf den Ruf, der in Eurer Organisation lebendig werden möchte.